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Baustellen / Seite 1 ( 1.Februar 2018 - )

1.Februar 2018 Gekippter Pneukran Feldstrasse Thun.

Den folgenden Artikel hab ich aus dem Thuner Tagblatt kopiert.

 

Kran krachte auf Haus

THUN Ein Kran ist gestern Morgen auf ein Einfamilienhaus an der Feldstrasse gestürzt. Warum dies geschah, ist unklar. Verletzt wurde niemand, die Bewohner kamen mit einem Schrecken davon.

Auf einer Baustelle der Firma Frutiger AG an der Thuner Feldstrasse kippte gestern Morgen kurz nach 8 Uhr ein Pneukran auf ein Einfamilienhaus, wie die Kantonspolizei Bern bestätigte. Laut Philippe Wingeier, Mitglied der Geschäftsleitung der Frutiger AG, geschah dies, während Arbeiter damit beschäftigt waren, mithilfe jenes Pneukrans einen fixen Kran abzubauen. «Das ist ein Routineverfahren, das unsere Firma täglich ein- bis zweimal durchführt», sagte Wingeier gestern. Dass ein Pneukran umkippe, habe er noch nie erlebt. Die Gründe für den Vorfall sind ungeklärt. Die Frutiger AG nimmt dazu nicht Stellung.

Heftiger Aufprall

Kurz bevor der Unfall passierte, sass Ernst Wüthrich, der Besitzer des benachbarten Einfamilienhauses, mit seiner Frau am Stubentisch und beobachtete die ­Geschehnisse auf der Baustelle durchs Fenster: «Das ist eindrücklich, wie ein so grosser Kran abgebaut wird.» Dann aber habe sich der Pneukran auf einmal wie in Zeitlupe zu drehen begonnen. Die Arbeiter seien plötzlich davongerannt. Ernst Wüthrich reagierte schnell: «Meine Frau und ich sind in die Küche geflüchtet, da krachte es auch schon.» Der Ausleger des umfallenden Pneukrans traf das Hausdach der Wüthrichs mit solcher Wucht, dass Holzbalken aus dem Mauerwerk brachen. «Am schlimmsten hat es das Büro unserer Mieter in der Dachwohnung getroffen.»

Zu Schaden gekommen sei niemand, obwohl sich die Bewohner des Dachgeschosses laut Wüthrich zum Zeitpunkt des Geschehens ebenfalls in ihrer Wohnung befanden. «Wir sind sehr froh, dass niemandem etwas passiert ist, und entschuldigen uns im ­Namen der Firma für die entstandenen Umstände», sagte Philippe Wingeier von der Frutiger AG.

Heute will die Firma laut Wingeier den umgekippten Kran bergen: «Ziel ist es, dass jene Arbeiten bis Donnerstagabend beendet sind.» Am beschädigten Haus wird ein Notdach angebracht, für die Hausbewohner wurden Unterkünfte organisiert.

Während die Mieter des Dachgeschosses voraussichtlich längerfristig ihre Wohnung verlassen müssen, können Wüthrichs bald wieder einziehen: «Uns wurde gesagt, dass es während der Bergungsarbeiten zu gefährlich wäre im Haus, da der Ausleger ­abrutschen könnte», sagte Ernst Wüthrich. «Danach können wir aber wieder zurück in die Wohnung.» Wie hoch der entstandene Sachschaden am Haus ist, ist unklar. Für den Kran sah Philippe Wingeier gestern wenig Hoffnung: «Wir gehen von einem Totalschaden aus.» Zeigen werde sich dies allerdings erst während der Bergungsarbeiten.

Hergang wird geklärt

Die Kantonspolizei war mit verschiedenen Diensten vor Ort, darunter der technische Verkehrszug. Die Feldstrasse war gestern im Bereich des Unfallortes gesperrt. Da es sich aber um eine Quartierstrasse mit guten Umfahrungsmöglichkeiten handle, sei der Verkehr dadurch kaum behindert worden, teilte die Polizei mit. Untersuchungen zum Unfallhergang laufen. Auf der Baustelle ist kein Schaden entstanden, die Arbeiten gehen weiter.

Janine Zürcher